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CORONA

CORONA, ein Virus, der die Welt verändert

In früheren Zeiten waren es Kriege, die uns gezwungen haben, zusammen zu rücken, uns gegenseitig unter die Arme zu greifen und unser Herz für andere, meist Fremde, zu öffnen.

Ja, es gibt noch genug Kriege auf dieser Welt. Doch das ist ein anderes Kapitel.

 

Jetzt kommt da dieser neue Virus aus Fernost, wo sonst eigentlich unsere billigen Waren des täglichen Gebrauchs herkommen.

 

Die Ansteckungsquoten steigen rasant und die Todesfälle häufen sich. Corona bestimmt unseren Alltag schon jetzt, ein Krisenteam in Berlin und die neusten Zahlen jede halbe Stunde im TV und Radio und natürlich jederzeit online. Liveticker sprießen wie Pilze aus dem Boden und die Flut von Vorsichtsmaßnahmen überrollt uns täglich.

 

Was macht das mit uns? … Es macht Angst ganz klar, man könnte sich jederzeit und überall anstecken. Jeder der hustet und vielleicht auch noch leicht asiatisch aussieht wird unter Generalverdacht gestellt.

 

Machen wir das bei unseren gewohnten Grippewellen zweimal im Jahr auch? NEIN, machen wir nicht, denn wir haben uns daran gewöhnt und fühlen gelegentlich mit, wenn es jemanden umhaut. Nach zwei Wochen „sich-furchtbar-elend-fühlen“ sind diejenigen wieder unter den Lebenden (abgesehen von den bis zu 500.000 Menschen/Jahr/weltweit, die es nicht schaffen!) und alles ist vergessen.

 

Wir haben uns eben daran gewöhnt. Die Influenza gibt es und sie ist schätzungsweise genauso tödlich wie eh und je. Über eine eventuelle Impfung scheiden sich die Geister.

 

Mit dem Corona-Virus sieht es ganz anders aus, er ist plötzlich überall, er ist neu und keiner weiß wirklich Bescheid wie das Ding funktioniert. Aufgrund der sekundenschnellen, globalen Newsverteilung sind wir sofort up to date wer wann und wo infiziert ist und daran gestorben ist.

Die Welt ist dadurch irgendwie geschrumpft, unsere Reiserei hilft dabei ungemein.

 

Wir zeigen gerne mit den Fingern auf andere ,suchen bei denen die Schuld, um unseren eigenen Hintern zu retten. So auch mit diesem Virus. Komischerweise mache wir das bei unseren gewohnten Ansteckungskrankheiten nicht. Da denken wir mal kurz drüber nach, wo wir uns womöglich angesteckt haben könnten. Das bleibt aber vage und ist auch nicht so wichtig. Interessant!

 

Die Ausbreitung des Corona Virus birgt sicher einige Herausforderungen, für den Einzelnen, wirtschaftlich in den Versorgungsketten, in der medizinischen Versorgung und natürlich politisch.

Aber es birgt auch Chancen und Möglichkeiten gesellschaftlich zusammenzurücken, gesamtgesellschaftlich, also global, denn dieses Virus betrifft unser globales Bewusstsein als Menschheit.

 

 

Was wäre, wenn wir nicht mit dem Finger auf die zeigen, die sich infiziert haben?

Was wäre, wenn wir bewusst mit dieser Herausforderung umgehen, mit gesundem Menschenverstand?

Ohne Panik, sondern gemeinschaftlich dafür Sorge tragen, dass die Übertragung eingedämmt wird, so gut es geht, ohne andere zu Aussätzigen machen.

 

Was wäre, wenn wir die, die in Quarantäne müssen, unterstützen? Zum Beispiel, indem wir Wege finden, sie mit allem zu versorgen, was sie zum täglichen Leben brauchen, während sie von der Welt abgeschottet bleiben müssen.

 

Was wäre, wenn wir unsere Herzen öffnen und uns gegenseitig helfen, ohne Angst und Schuldzuweisungen?

Was wäre, wenn wir unsere eigene Wahrheit zu dieser Herausforderung erforschen? Ohne vorgefertigte mediale Meinungen, ohne Panikmacherei und ohne sich selbst in die Tasche zu lügen (die Situation ist da, vom Wegschauen geht sie nicht wieder weg!).

 

Was wäre, wenn wir unsere angeborene Menschlichkeit anzapfen und sie in die Welt tragen?

Dieser Virus bringt auch Chancen und Möglichkeiten mit sich, unsere globale Gesellschaft anders zu betrachten und sie auch zu verändern. Wir haben hier eine globale Erfahrung (das gibt es eher selten), die wir gesellschaftlich nutzen können, um die Welt zum Positiven zu verändern!

 

Was wäre, wenn wir diese Chance nutzen und aus unseren, auf Angst basierenden, Mustern ausbrechen?

 

Was wäre, wenn wir unseren Blickwinkel ändern und anders als gewohnt reagieren und agieren?

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Carmen Eschle-Sinclair (Freitag, 28 Februar 2020 12:27)

    Geniale Sichtweise Anja <3

    Und was wäre, wenn wir unsere Energie so erhöhen, dass wir für den Virus gar nicht interessant sind..
    Das ist sicher nicht für alle so ad hoc möglich. Doch wir Energetikerinnen können da viel tun <3