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Die Opferrolle

Wir leben in einer Zeit, in der sich sehr viele Menschen in einer Opferrolle wiederfinden.

Was heißt das, Opfer zu sein?

Wir sind geprägt von unseren Familien, wie wir aufgewachsen sind, wie wird erzogen worden und natürlich in welchem Umfeld wir sozial groß geworden sind. Absatz

Viele der Erfahrungen, die Wir haben, haben wir uns in einer Opferrolle gedrängt, das heißt wir fühlen uns als Opfer. Jemand oder etwas tut uns etwas an, dem wir uns nicht entziehen können. Diese Opferrolle führt zu immer mehr leid. Es führt zu Opfer-Verhalten und wir rutschen immer tiefer in dieses Verhalten hinein.

 

Ich nenne dies die Stufe 2 - Die Opferrolle

 

Wie kommen wir da wieder raus?

Was hilft uns, diese Einstellung, diese Erwartungshaltung und diese Rolle abzulegen?

Wollen wir das überhaupt?

Oder ist es nicht viel bequemer in diesem gewohnten Leiden zu bleiben?

 

Denn wir kennen dieses Leiden ja sehr gut. Wir wissen genau wie wir darauf reagieren können. Wir wissen, wer uns etwas antut. Und wir wissen natürlich sehr genau, in welchen Situationen wir in welche Rolle schlüpfen müssen, gegenüber der Autoritätsperson, mit der wir interagieren.

Wer genau macht diese Menschen zu Autoritätspersonen?

Natürlich wir selbst. Wenn ich also selbst entscheide, wer für mich eine Autoritätsperson ist, dann kann ich auch selbst entscheiden, dass diese Person keine Macht mehr über mich hat.

 

Dafür muss ich natürlich genau hinschauen in welcher Beziehung ich zu wem stehe. Das benötigt Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, Kontinuität und natürlich auch dass ich nicht gemein bin zu mir, wenn ich mich immer wieder in solchen Situationen erwische, in denen ich mich selbst zum Opfer mache.

 

Das heißt, ich muss mir ganz bewusst werden wie ich agiere und reagiere in bestimmten Situationen. Ich muss mich also selbst beobachten. Um aus der Opferrolle herauszukommen, gibt es super coole Tools, die dir helfen.

 

In diesem Opfer Zustand gibt es ganz typische Verhaltensweisen.

 

Grenzen, die ich setze, sind eher reaktionär ich wehre mich also gegen meine Peiniger.

Ziemlich oft ertappe ich mich zu sagen „Das schaffe ich nie!“ oder „Das war schon immer so!“ anstatt nach neuen Lösungen zu suchen.

Ständig nehme ich Mangel wahr, oder dass andere mehr haben als ich, oder besser sind oder vielleicht die besseren Freunde haben. Das habe ich alles nicht. Ich bin ein Opfer, ein Opfer meiner selbst.

Mein Überlebensinstinkt sagt ständig nur „Gefahr! Stopp! Nein, hör auf! Mach das nicht! Das ist gefährlich! Warum willst du das ändern? Das hat doch bisher immer gut funktioniert und war immer sicher! „

 

So bin ich natürlich völlig gefangen, in meinem eigenen Käfig aus Sicherheitswunsch und dem Verlangen nach Gewissheit.

 

Der Wunsch nach Gewissheit bringt nur noch mehr Leid, denn das ganze Leben besteht aus Ungewissheit. Wir wissen nicht, was im nächsten Moment passiert, wir wissen nicht was kommt und das ist auch gut so.

Interessanterweise haben wir uns in bestimmten Bereichen unseres Lebens mit dieser Ungewissheit angefreundet wir gehen aus dem Haus, ohne uns darüber Gedanken zu machen ob uns ein Dachziegel auf den Kopf fällt ob uns jemand mit dem Auto anfährt.

Es ist völlig normal die Dinge des täglichen Lebens zu tun, ohne dass wir ständig drüber nachdenken was passieren könnte. Doch in anderen Lebensbereichen ist es eben genau andersherum. Da machen wir uns ständig Sorgen: Haben wir genug Geld? Haben wir genug zu essen? Haben wir genug Freunde? Lieben uns die Menschen? Liebt uns der Partner? Was denken die anderen über uns?

 

In diesen Bereichen hat unser Überlebensinstinkt völlig das Ruder übernommen. Er hat die komplette Kontrolle über unser Leben und das wiederum führt zu noch mehr Angst.

Wir sollten uns fragen, ob es nicht besser wäre, diese Kontrolle wieder an uns zu nehmen und selbst zu entscheiden, welche Situationen, welche Erfahrungen, welche Fragen uns Angst machen und wie wir anders darauf reagieren könnten.

 

Schau genau hin, wo dein Überlebensinstinkt dir das Ruder aus der Hand genommen hat. Hol dir die Kontrolle zurück uns verlasse die Opferrolle Schritt für Schritt.

 

 

Hier kommt das erste Tool, welches mir dabei sehr hilfreich war:

FINGERZEIGEN:

 

Du kreierst dein Leben selbst! Wenn du diese Kontrolle abgibst, und andere für deine Erfahrungen verantwortlich machst, machst du dich selbst zum Opfer. Hör auf damit und nimm die Kontrolle zurück.

In welchen Situationen zeigst du auf andere, beschuldigst sie, für deinen Mangel, deine Ängste, deine Situation? Welche Autoritätspersonen gibt es in deinem Leben? Warum?

Schau genau hin! Nimm deine Verantwortung für deine Kreationen an! Nimm die Kontrolle über dein Leben an dich zurück! Sei dein eigener Boss!

 

Vielleicht schreibst du dir auf, welche Situationen das sind. Dann kannst du später deine Erfolge feiern!

 

Im nächsten Post gibt es noch mehr Tools für deine Toolbox für ein bewusstes, entspanntes und erfülltes Leben!

 

Stay tuned!

 

 

Deine Anja


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